Wenn dein Nervensystem Gefahr wittert – egal ob real oder gedacht – schüttet dein Körper Stresshormone aus. Dein Herz schlägt schneller, um dich handlungsfähig zu machen. Das ist uralte, kluge Körpertechnik. Das Problem: Bei einer Panikattacke gibt es keine echte Gefahr – und das Herzrasen wird selbst zum Grund für noch mehr Angst.
So entsteht der Kreislauf: Dein Herz rast → du erschreckst → mehr Alarm → das Herz rast stärker. Dazu kommt, dass du deinen Herzschlag ständig beobachtest und jede kleine Veränderung als Warnsignal liest. Genau dieses Hineinhorchen hält die Angst am Leben.
Die gute Nachricht: Dein Herz ist dabei gesund. Und den Kreislauf kannst du durchbrechen – nicht mit Willenskraft, sondern mit Verstehen und dem Erleben, dass die Welle immer wieder abflacht. Alle Symptome einer Panikattacke verstehen hilft dir, dein Herzrasen einzuordnen.